Zum Ende der Operation werden aufwändige Verbände und Gipsverbände angelegt, um die betroffenen Areale ruhig zu stellen. Unter dem Amnion kann sich nun die „neue Haut“ bilden und die Wunde verschließen. Dieser Vorgang dauert in der Regel 5 Tage, die das Kind gemeinsam mit einem Elternteil in der Klinik verbringt. Nach dieser Zeit erfolgt der erste Verbandswechsel und das Kind kann in die häusliche Umgebung entlassen werden. Das Amnion löst sich nach der vollständigen Wundheilung von alleine ab. Die regenerierte Haut ist in der Anfangsphase noch sehr dünn und empfindlich und benötigt deshalb besondere Pflege mit fettenden Salben und bestmöglichen Sonnenschutz um Pigmentveränderungen zu vermeiden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich bleibende Narben bilden, ist bei der Amnionmethode vergleichsweise gering. Sollte dies dennoch der Fall sein, muss frühzeitig die Behandlung mit Kompressionswäsche begonnen werden. Bis zum Zeitpunkt der vollständigen Abheilung der Wunde sollten deshalb in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden, um sicherzugehen, dass mögliche Risiken rechtzeitig erkannt und ausgeschaltet werden können.